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Hobby-Imker · Dormagen-Delhoven

Hans-Wilhelm Kessel.

Aufgewachsen am Niederrhein, geblieben am Niederrhein. Hobby-Imker seit 1983, heute mit Buckfast-Bienen im eigenen Garten am Buschweg.

Hans-Wilhelm Kessel präsentiert eine Bienenwabe am eigenen Bienenstand

Vom Nachbarn zur Berufung

Schon als Kind blieb ich an sämtlichen Bienenhäusern stehen und war fasziniert. Im Jugendalter habe ich diese Faszination aus den Augen verloren. Mit etwa 30 Jahren bin ich über gute Nachbarn wieder zur Imkerei gekommen, das war 1983. Damals begann ich mit zwei Völkern hinter dem Haus.

Angefangen habe ich nicht mit einem, sondern mit drei Völkern. Es kann durchaus passieren, dass ein Volk eingeht, wenn es nicht richtig bewirtschaftet wird. Beginnt man aber gleich mit mehreren Völkern, hat man zumindest fast die Gewissheit, dass ein Volk überlebt. Inzwischen bin ich „Herr" von Buckfast-Bienenvölkern, die ich liebevoll umsorge.

Warum Buckfast?

Die Buckfast-Biene ist eine Zuchtrasse der Westlichen Honigbiene, gezüchtet von Bruder Adam im englischen Benediktinerkloster Buckfast ab 1916. Charakter: Fruchtbarkeit, Fleiß und Sammeltrieb sowie Krankheitsfestigkeit und Schwarmträgheit.

Für einen Hobby-Imker mit Vollzeitjob ist sie genau richtig: stabil im Wesen, schwarmträge, gut führbar, und ihr Honig ist in jeder Tracht ein Genuss. In nahezu 80 Prozent der Fälle gehe ich ohne Schleier an die Bienen und nutze nur meine Pfeife. Die Angst, gestochen zu werden, lässt eben mit der Zeit nach.

Man muss eine innere Ruhe haben und darf nicht hektisch werden. Auch muss man sich in die Tiere hinein versetzen können.

Das Bienenjahr

Der Erntezeitpunkt für den Honig liegt in der Regel zwischen April und Juli. Die Ernte erfolgt bei uns meist nach der Rapsblüte. Der Ertrag ist dabei abhängig von den Wetter- und Trachtverhältnissen sowie dem Bienenvolk.

Die Ausrüstung des Hobby-Imkers besteht aus Handschuhen und Schleier sowie einem Stockmeißel und einer Imkerpfeife. Geschleudert wird bei mir zu Hause, abgefüllt in kleinen Mengen, ich kenne jedes Glas, das mein Haus verlässt.

Gut für Umwelt und Seele

An meinem Hobby fasziniert mich vor allem eins: Für mich ist die Imkerei eine beruhigende Sache. Wenn ich mir die schwirrenden Bienen ansehe, ist das wie eine innere Einkehr. Ich kann einfach mal entspannen und die Welt die Welt sein lassen.

So tut er mit seinem Hobby nicht nur sich selbst, sondern gleichzeitig auch der Umwelt und der Natur etwas Gutes. Es reicht nicht, einfach einen Kasten aufzustellen und dann zu denken, dass sich alles von alleine erledigt. Man hat auch eine Verantwortung gegenüber den Tieren.

Honig im HIT, und am liebsten direkt vor der Haustüre

Seit Dezember 2020 ist mein Honig auch im Dormagener HIT-Markt erhältlich. Der Filialleiter hatte meinen Honig in die Hände bekommen und war fasziniert, deshalb ist er an mich herangetreten und hat gefragt, ob Interesse besteht, den Honig im Markt zu verkaufen.

Drei Honigsorten stehen seither in den Regalen: neben einem Bienenhonig auch ein Wald- und Blütenhonig sowie ein Raps- und Obstblütenhonig, die in den Regalen angeboten werden. Am schönsten aber bleibt der Verkauf direkt vor der Haustüre am Buschweg, vorbeikommen, kurz schnacken, Glas mitnehmen.

Eindrücke aus dem Garten

Bei mir vor Ort.

Reihe von Beuten unter dem Holzdach
Der Stand am Buschweg
Wabe mit Bienen
Volle Wabe · vor der Ernte
Bienen im Anflug
Voller Betrieb am Flugloch

Lust auf einen Besuch?

Klingelt am Buschweg 11, am liebsten kurz vorher anrufen, dann steht das passende Glas schon bereit. Auch Radler vom Buschweg sind herzlich willkommen.

02133 81491 anrufen →   Zum Kontaktformular